Festzins oder variabler Zins: Was ist die richtige Wahl für Ihre Immobilienfinanzierung?
Vorteile, Risiken und Szenarien für die Wahl zwischen Festzins und variablem Zins im Jahr 2026, in einem Umfeld stabilisierter EZB-Leitzinsen.
Dr. Markus Hoffmann
Directeur Financement Immobilier
Die Entscheidung zwischen Festzins und variablem Zins gehört zu den wichtigsten Weichenstellungen bei einer Immobilienfinanzierung. Im Jahr 2026, mit einem bei 2,75 % stabilisierten EZB-Leitzins, lohnt sich eine genauere Betrachtung dieser Frage.
Der Festzins: Sicherheit und Planbarkeit
Bei einem Festzins bleibt Ihre monatliche Rate über die gesamte Laufzeit des Kredits unverändert. Diese Lösung eignet sich besonders für Kreditnehmer, die ihr Budget vollständig im Griff haben möchten.
Vorteile:
Nachteile:
Der variable Zins: Flexibilität und mögliches Sparpotenzial
Der variable Zins orientiert sich an Marktindizes (Euribor). In Phasen sinkender Zinsen lassen sich damit deutliche Einsparungen erzielen.
Vorteile:
Nachteile:
Unsere Empfehlung für 2026
Angesichts der derzeitigen Zinsstabilisierung empfiehlt sich der Festzins weiterhin für Laufzeiten über 15 Jahre. Für kurze Laufzeiten (7-10 Jahre) und solide Bonitätsprofile kann ein gedeckelter variabler Zins eine interessante Chance bieten.
Lassen Sie sich von einem Berater der Alpen Kredit Group individuell beraten, um die für Ihre Situation passende Lösung zu finden.
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