KYC in der Fintech-Branche: Warum die Identitätsprüfung unverzichtbar ist
KYC (Know Your Customer) ist eine gesetzliche Pflicht, aber auch ein Schutz für Sie selbst. So funktioniert die Identitätsprüfung auf Fintech-Plattformen.
Marie-Claire Dupont
DPO Alpen Kredit Group
Bei der Registrierung auf einer Fintech-Plattform müssen Sie einen Ausweis, einen Wohnsitznachweis und manchmal ein Selfie vorlegen. Dieses Verfahren, bekannt als KYC, ist eine gesetzliche Pflicht, die jede seriöse Plattform erfüllen muss.
Was bedeutet KYC?
Know Your Customer (Kundenidentifizierung) bezeichnet die Gesamtheit der Verfahren, die ein Finanzinstitut zur Überprüfung der Identität seiner Kunden umsetzen muss. Es ist Teil der Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung.
Rechtsgrundlage
In Europa wird KYC durch die 5. Geldwäscherichtlinie (AMLD5, 2018/843) geregelt, demnächst durch die 6. Richtlinie (AMLD6). In Deutschland schreibt das Geldwäschegesetz (GwG) diese Prüfungen vor. In Frankreich gilt der Code monétaire et financier (Art. L. 561-1 ff.).
Was wir überprüfen
Aufbewahrungsdauer der KYC-Daten
Ihre KYC-Dokumente werden 5 Jahre nach Beendigung der Geschäftsbeziehung aufbewahrt (Art. L.561-12 CMF / § 8 GwG). Nach Ablauf dieser Frist werden sie automatisch aus unseren Systemen gelöscht.
KYC schützt zudem die ehrlichen Kunden: Es macht Plattformen für Betrüger unattraktiv und schützt damit die gesamte Community.
Bereit, Ihr Projekt umzusetzen?
Erhalten Sie in weniger als 2 Minuten eine kostenlose Simulation.
Simulation startenWeitere Artikel