Immobilienkauf in Deutschland aus dem Ausland: Finanzierungslösungen
Nicht-Ansässige, Expatriates oder ausländische Investoren: So erhalten Sie trotz administrativer Hürden eine Immobilienfinanzierung in Deutschland.
Dr. Markus Hoffmann
Directeur Financement Immobilier
Der Kauf einer Immobilie in Deutschland als Nicht-Ansässiger oder Ausländer ist möglich, erfordert aber eine sorgfältigere Vorbereitung als ein klassischer Kauf.
Die besonderen Hürden für ausländische Käufer
Die Sprach- und Verwaltungsbarriere: Alle offiziellen Dokumente (Grundbuchantrag, Kaufvertrag) sind auf Deutsch verfasst. Ein zugelassener Notar ist gesetzlich vorgeschrieben.
Die restriktivere Finanzierung: Ohne steuerlichen Wohnsitz in Deutschland verlangen Banken in der Regel einen Mindesteigenanteil von 30–40 % sowie einen leicht erhöhten Zinssatz (Aufschlag von 0,2 bis 0,5 Prozentpunkten).
Grundsteuer und Grunderwerbsteuer: Die jährliche Grundsteuer sowie die Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je nach Bundesland) gelten auch für Nicht-Ansässige.
Finanzierungslösungen für Nicht-Ansässige
1. Über Alpen Kredit Group: Unser Netzwerk umfasst Institute, die auf die Finanzierung von Nicht-Ansässigen und Expatriates spezialisiert sind. Wir übernehmen die Abwicklung in mehreren Sprachen.
2. Finanzierung aus dem Wohnsitzland: Manche Käufer ziehen es vor, den deutschen Immobilienkauf aus ihrem Heimatland heraus zu finanzieren (Hypothekendarlehen auf eine bereits vorhandene Immobilie).
3. Deutsche Gesellschaft (GmbH): Für Investoren kann der Kauf über eine GmbH die Finanzierung vereinfachen und die Steuerlast optimieren (Abschreibung der Immobilie).
Zusätzliche Unterlagen für Nicht-Ansässige
Neben den Standarddokumenten sollten Sie Folgendes bereithalten:
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