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KMU-Finanzierung

Die BPI-Bürgschaft und ihre europäischen Pendants für KMU

Staatliche Bürgschaften ermöglichen KMU den Zugang zu Krediten, indem sie das Bankrisiko verringern. Ein Überblick über die verfügbaren Mechanismen in Europa.

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Franziska Schreiber

Directrice M&A & LBO

8 mars 20265 Min. Lesezeit

Eine staatliche Bürgschaft ist ein Instrument, das einem KMU den Zugang zu einer Bankfinanzierung erleichtert, indem es das Risiko für die Bank verringert. Sie ist oft entscheidend für KMU, die nicht über ausreichende persönliche Sicherheiten verfügen.

BPIfrance (Frankreich)

BPIfrance verbürgt bis zu 70 % des Bankkredits bei Unternehmensgründungen, -übernahmen und -entwicklungen von KMU. Sie wendet sich dabei an die kreditgebende Bank, ohne dass das KMU in den meisten Fällen selbst tätig werden muss.

Wichtige Produkte: Garantie Création (Gründungsbürgschaft), Garantie Développement (Entwicklungsbürgschaft), Garantie Transmission (Übernahmebürgschaft).

KfW (Deutschland)

Die staatliche KfW-Bank bietet deutschen KMU Direktkredite und Bürgschaften an. Ihr ERP-Gründerkredit-Programm ist besonders attraktiv für Existenzgründer (günstige Zinssätze, mögliche Tilgungsaussetzung).

EIF (Europäischer Investitionsfonds)

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) wirkt über die nationalen Banken, um Kredite an KMU in der gesamten EU zu verbürgen. KMU haben keinen direkten Zugang zum EIF, profitieren aber über ihre Banken von dessen Bürgschaften.

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Tags:BPIgarantie publiquePMEEuropefinancement

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