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Finanztipps

Den effektiven Jahreszins verstehen: die wahren Kreditkosten entschlüsselt

Der effektive Jahreszins ist die unverzichtbare Kennzahl, um Kreditangebote zu vergleichen. Was er enthält und wie Sie ihn nutzen, um die richtige Wahl zu treffen.

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Elena Voss

Analyste Macroéconomie

28 mars 20264 Min. Lesezeit

Der effektive Jahreszins ist die gesetzlich vorgeschriebene Kennzahl, mit der sich Kreditangebote auf einer einheitlichen Basis vergleichen lassen. Er ist die wichtigste Waffe des aufgeklärten Verbrauchers.

Was im effektiven Jahreszins enthalten ist

Der effektive Jahreszins berücksichtigt:

  • - Den nominalen Zinssatz
  • - Die Bearbeitungsgebühren
  • - Die Kreditversicherung (falls obligatorisch)
  • - Die Sicherungskosten
  • - Alle weiteren mit dem Kredit verbundenen Kosten
  • Nicht enthalten sind optionale Nebenkosten (freiwillige Arbeitslosenversicherung, Notarkosten).

    Konkretes Beispiel

    Zwei Angebote für 20.000 € über 60 Monate:

    |---------|-------------|---------------------|---------------|------------------------|

    Bank A wirkt auf den ersten Blick günstiger (Nominalzins 3,5 %), ist aber in Wirklichkeit teurer (effektiver Jahreszins 4,2 %), da die obligatorische Versicherung kostspielig ist.

    So nutzen Sie den effektiven Jahreszins richtig

    Vergleichen Sie immer die effektiven Jahreszinsen untereinander. Kreditgeber sind gesetzlich verpflichtet, den effektiven Jahreszins in jeder Werbung und im Vertrag anzugeben. Fehlt diese Angabe, gilt der gesetzliche Zinssatz (zugunsten des Kreditnehmers).

    Unsere Plattform vergleicht automatisch die effektiven Jahreszinsen von über 200 Partnern für Ihr Profil.

    Tags:TAEGcoût du créditcomparaisonconseils

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